Leitungsbau in Schräglage

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Ohne Automatisierungspalette von MTS nicht lösbar

Wo Hanglagen mit starkem Gefälle die Verdichtung der Rohrleitungszone zu einer fast unlösbaren Herausforderung machen, bietet der MTS-Universalverdichter eine schlagkräftige Lösung. So beispielsweise auf einer Kanalbaustelle im sachsen-anhaltinischen Leuna. Hier muss die Thomas Krüger Bauunternehmung GmbH bei der Erweiterung eines bestehenden Regenwasserkanals 22 Prozent parkartig angelegtes Hanggefälle bis zum Einlauf in die Saale überbrücken. „Mein UT 8-2 ist dabei das Schlüsselwerkzeug, um in so einer Schräglage die Verfüllzone sauber verdichten und in Kombination mit weiteren Anbaugeräten auch alle sonstigen Arbeiten autark abwickeln zu können“, so Geräteführer Norbert Geister.

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Als Beispiel nennt Geschäftsführer Michael Krüger das Anfahren von Tauschmaterial: „Die extreme Schräglage hätte das Antransportieren von Austauschmaterial schwer bis unmöglich gemacht. Also haben wir uns dazu entschlossen, anstehenden Boden mittels Bodenrecycler auf die vorgegebene Korngröße hin auszusieben, um ihn so beim Rückverfüllen des Grabens wieder einbauen zu können.“
Für das Verdichten des rückverfüllten Bodens wechselt Geister vom MTS-Bodenrecycler zum MTS-Anbauverdichter, mit dem er problemlos das Hanggefälle nachmodellieren kann. „In dieser Schräglage hätte sich auf dem frisch verfüllten Material keine Rüttelplatte gefahrlos führen lassen und jede Grabenwalze wäre nach kurzer Zeit den Hang runtergerutscht. Durch den automatisierten Wechsel der Anbaugeräte kann ich die Rohrverlegung samt Vortrieb völlig eigenständig abwickeln."
DSC00291Und auch im Hinblick auf den Einsatz vom MTS-NAVI arbeitet der routinierte Geräteführer eigenständig: „Mein ToughPad zeigt mir immer die aktuelle Flucht der Kanalhaltung, Schächte und die Grabentiefe an. So kann ich ohne Polier und lästige Schnurgerüste alle Haltungen maßgerecht ausheben. Die wenigen Pflöcke vom Vermesser waren hilfreich, um das DGM für den Kanal mit dem Plan abzugleichen und so auch den Auftraggebern Vertrauen in die 3D-Baggersteuerung zu vermitteln.“ Krüger ergänzt: „Ein normgerechtes Arbeiten mittels Kanalbaulaser hätte das Gefälle von bis zu 22 % nicht zugelassen und nur durch den Einsatz des MTS-Navi ist eine qualitative und quantitative Arbeit in dieser Form möglich.“
Nach anfänglicher Skepsis gegenüber der neuen Automatisierungstechnologie schlägt Krüger heute drei Kreuze: „Sie hilft uns maßgeblich dabei, unsere Baustellenabläufe effektiver und kostengünstiger zu gestalten. Außerdem können wir über die Automatisierung zumindest ein Stück weit dem Personalmangel begegnen.“

 

„Wer den heutigen Fachkräftemangel kompensieren will, muss in die Optimierung seiner Bauabläufe investieren. Darum wird über kurz oder lang keiner an der Automatisierung und Digitalisierung seiner Baustellen vorbeikommen.“

Michael Krüger,
Geschäftsführer, Thomas Krüger Bauunternehmung GmbH